So !
Jetzt endlich mal Tacheles.
M. Schumacher, Adrian Sutil, Jenson Button, Nick Heidfeld, Alonso und Hamilton sind stinksauer !
Alle haben öffentlich gegen das neue System gewettert.
So gilt ja ab heute : Wer die meisten Rennen gewinnt ist Weltmeister.
Fertig und aus.
Das sehn die Herren aber ganz anders.
Fernando Alonso ist sauer. "Ich verstehe nicht, warum ständig die Regeln des Sports verändert werden müssen", schimpfte der Spanier. Der Renault-Pilot forderte die sofortige Rückkehr zum bisherigen System, bei dem die Gesamtzahl der Punkte entschied.
"Natürlich ist es ein Anreiz, um immer auf Sieg zu fahren. Aber es scheint mir auch riskant", urteilte Jenson Button vom Honda-Nachfolger Brawn GP. "Nach neun Rennen könnten wir schon einen Fahrer haben, der den Titel gewonnen hat und dann stehenbleiben und Eis essen kann."
"Ich mag es nicht wirklich", zitierte die "Bild"-Zeitung Lewis Hamilton, der nach dem neuen WM-Modus mehr denn je um die Titelverteidigung zittern muss. Rekord-Champion Michael Schumacher teilt die Meinung des Briten. "Ich kann keinen Sinn darin erkennen, eventuell einen Weltmeister zu haben, der weniger Punkte als der Zweitplatzierte hat", wetterte der Ferrari-Berater.
Für Bedenken sorgen vor allem zugespitzte Titel-Rechnungen wie diese: Fahrer A gewinnt vier Rennen und hat damit die meisten Siege, scheidet ansonsten aber immer aus. Damit hätte er 40 Punkte auf dem Konto. Fahrer B gewinnt drei Grand Prix, wird 14 Mal Zweiter und hätte damit 142 Zähler. Weltmeister wäre dennoch Fahrer A. "Den Zuschauern wird es schwerfallen, das zu verstehen", befand Button.
Quelle N-TV